Reaktionen auf das Impulspapier

Hier sind ausgewählte (und gekürzte) Reaktionen auf das Impulspapier des Moderamens der Gesamtsynode zusammen gestellt.


„Das Impulspapier hat mich zum Nachdenken angeregt ... Mein Fazit: Kirche muss heute Kirche für morgen sein, wirkt aber heute oft wie von gestern.“

„Um heute Kirche für morgen zu bauen, gehören vor allem die Aufgaben der Pastor-inn-en auf den Prüfstand.“

„Der Bedeutungs- und Glaubwürdigkeitsverlust der Kirchen und ihrer Gemeinden hat m.E. einen wesentlichen Grund darin, dass die Erkenntnisse der historisch-kritischen Forschung ... nicht in die Gemeinden und zu den Gemeindegliedern gelangt sind.“

Paul Kluge, Pastor im Ruhestand aus Leer


„Einhellig waren die Teilnehmer der Überzeugung, dass die Jugendarbeit im Impulspapier stärker in den Blick genommen werden müsste. Die Konferenz beschloss, diese Lücke zu füllen... Es gab aber auch Lob für das Papier. „Das Impulspapier hat seine Aufgabe erfüllt – es gibt Impulse zum Nachdenken und Diskutieren!“ so ein jugendlicher Delegierter.“

Frühjahrstagung der Landes-Jugendkonferenz in Osnabrück am 23. April 2016


„Obwohl die Verkündigung der frohen Botschaft das zentrale Element unserer Gottesdienste ist, gibt es immer noch ‚theologische Vorlesungen‘, mit denen kein Laie etwas anfangen kann. Unnötig ist es zu betonen, dass abgelesene Predigten kontraproduktiv sind.“

„Die Talare der Pastoren, diese schwarzen Säcke, wirken auf moderne Menschen lächerlich und erinnern an den „Muff von 1000 Jahren. Was andererseits fehlt, ist eine Dienstkleidung, durch die reformierte Pastoren in der Öffentlichkeit erkennbar werden.“

„Der Beamtenstatus unserer Pastoren sendet falsche Signale aus. Beamte werden als eher konservativ, Sicherheitsorientiert, als eher statisch, denn als progressiv eingeschätzt. Sind es gerade diese Eigenschaften, mit denen wir Jugendliche und junge, aktive Erwachsene motivieren können? Ein weiteres Argument gegen den Beamtenstatus ist, dass ein gewisses Wettbewerbs- und Leistungselement unter der Pastorenschaft nicht schaden würde.“

Günther Dürr, ehemaliger Kirchenratsvorsitzender aus Meppen