Konfi-Zeit
Etwa ein Jahr lang treffen sich Jugendliche in einer festen Gruppe, reden über Gott und die Welt und finden heraus, was Glaube mit dem eigenen Leben zu tun hat.
Am Ende steht die Konfirmation: Die Jugendlichen sagen selbst Ja zu ihrer Taufe.
Konfi-Gruppen finden
Konfi-Check: Gut zu wissen
Deine Basics zur Konfi-Zeit, Damit du genau weißt, worum es geht.
Was genau passiert in der Konfi-Zeit?
Ihr trefft euch regelmäßig in einer Gruppe. Dabei sucht ihr gemeinsam nach Antworten auf eure Fragen an das Leben.
Bei gemeinsamen Aktivitäten in der Gruppe und bei Fahrten erlebt ihr Gemeinschaft und entdeckt, was Glaube alles bedeuten kann.
Was ist eigentlich eine Konfirmation?
In/Bei der Konfirmation wird dir Gottes Begleitung zugesprochen.
Das passiert durch einen persönlichen Segen. Segen bedeutet: Gott spricht dir Gutes zu.
Mit deiner Konfirmation zeigst du auch: Der christliche Glaube ist dir wichtig für dein Leben.
Die Gemeinde ist der Ort, wo du Gemeinschaft erleben kannst.
Muss ich getauft sein, um mitmachen zu können?
Nein, das musst du nicht. Für die Konfirmation am Ende der Konfi-Zeit musst du allerdings getauft sein.
Während der Konfi-Zeit gibt es aber die Möglichkeit, sich taufen zu lassen – zum Beispiel auf Freizeiten, in besonderen Gottesdiensten oder im Konfirmationsgottesdienst. Das kannst du gemeinsam mit deinen Eltern und dem Konfi-Team besprechen.
Kann ich Freund*innen mitbringen?
Na klar! Die Konfi-Zeit ist offen für alle Jugendlichen, auch für die, die noch nicht wissen, ob sie sich konfirmieren lassen wollen. Du kannst also gern Freund*innen mitbringen.
Muss ich immer zu allen Treffen kommen?
In der Konfi-Zeit geht es viel um Gemeinschaft. Du solltest also möglichst zu allen Treffen kommen. Wenn du mal krank bist oder die Schule stresst, ist das natürlich ok. Die genauen Absprachen kannst du mit deinem Konfi-Team vor Ort besprechen.
Wichtig ist einfach, dass du so regelmäßig wie möglich da bist, für dich selbst und für die anderen.
Kann ich aufhören, wenn es mir nicht gefällt?
Ja, du kannst jederzeit aufhören. Wir freuen uns aber, wenn du nicht einfach wegbleibst, sondern uns sagst, warum. Dann können wir daraus etwas für zukünftige Konfis lernen.
Muss ich die Bibel kennen oder etwas glauben, um mitzumachen?
Nein. Wir machen uns gemeinsam auf den Weg und werden in dieser Zeit Vieles darüber erfahren.
Und was und ob du glaubst, das findest DU heraus.
Wie lange dauert die Konfi-Zeit?
Das ist von Kirchengemeinde zu Kirchengemeinde unterschiedlich. Meistens dauert die Konfi-Zeit zwischen ein und zwei Jahren.
Was habe ich davon, wenn ich bei der Konfi-Zeit mitmache?
Gemeinschaft, Spaß und die Chance, sich mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen. Außerdem gibt es tolle Aktionen und am Ende kannst du, wenn du es willst, mit deiner Familie ein Fest feiern.
Eltern-Check: Wissenswertes rund um die Konfi-Zeit
Hier finden Sie alle wichtigen Infos zur Konfi-Zeit und zur Konfirmation.
Was ist die Konfi-Zeit?
Die Konfi-Zeit ist ein gemeinsamer Weg von Jugendlichen hin zur Konfirmation. In dieser Zeit setzen sich die Jugendliche in der Gruppe mit verschiedenen Fragen auseinander. Es geht um das Leben, die eigene Persönlichkeit und den christlichen Glauben. Sie erleben Gemeinschaft. Dazu gehören Freizeiten, eigene Projekte und Gottesdienste, die mit den Jugendlichen gestaltet werden.
Muss mein Kind getauft sein, um mitzumachen?
Nein, für die Teilnahme an der Konfi-Zeit ist keine Taufe erforderlich. Wenn Ihr Kind während der Zeit merkt, dass es sich taufen lassen möchte, ist das möglich – viele Gemeinden bieten Taufen im Rahmen von Freizeiten, besonderen Gottesdiensten oder im Konfirmationsgottesdienst an. Konfirmation und Taufe hängen eng miteinander zusammen. Wenn man die Konfi-Zeit mit der Konfirmation abschließen möchte, gehört die Taufe spätestens in der Konfirmation dazu. Wenn man sich nicht taufen lassen möchte, kann man die Konfi-Zeit mit einer Segnung abschließen.
Müssen wir als Eltern Mitglied in der Kirche sein, damit unser Kind an der Konfi-Zeit teilnehmen kann?
Nein, das ist keine Voraussetzung. Die Konfi-Zeit ist offen für alle Jugendlichen – auch dann, wenn Eltern (oder das Kind selbst) nicht in der Kirche sind. Viele junge Menschen nutzen die Konfi-Zeit, um eigene Erfahrungen mit Kirche und Glauben zu machen, unabhängig von dem, was zu Hause gelebt wird.
In welchem Alter können Jugendliche an der Konfi-Zeit teilnehmen?
Die meisten Jugendlichen starten im Alter von 12 oder 13 Jahren – also meist im 7. oder 8. Schuljahr. In einigen Gemeinden beginnt die Konfi-Zeit bereits im Grundschulalter in der 3. oder 4. Klasse. Am besten kann man mit den Zuständigen in der Gemeinde klären, ob das eigene Kind mit der Konfi-Zeit beginnen kann.
Was muss mein Kind tun, um konfirmiert zu werden?
Damit Ihr Kind konfirmiert werden kann, muss es regelmäßig an den Treffen einer Konfi-Zeit in einer Gemeinde teilgenommen haben. Wenn Ihr Kind noch nicht getauft ist, kann die Taufe während der Konfi-Zeit oder spätestens in der Konfirmation erfolgen. Taufe und Konfirmation sind freiwillig. Ihr Kind entscheidet selbst.
Mein Kind hat besondere Bedürfnisse – kann es trotzdem bei der Konfi-Zeit mitmachen?
Ja – die Konfi-Zeit ist offen für alle Jugendlichen. Wenn Ihr Kind körperliche, kognitive oder andere besondere Bedürfnisse hat, sprechen Sie am besten frühzeitig mit dem Konfi-Team der Gemeinde. Gemeinsam kann geschaut werden, wie die Teilnahme gut und passend gestaltet werden kann.
Was kostet die Konfi-Zeit?
Die Teilnahme an der Konfi-Zeit selbst ist in der Regel kostenlos. Für Freizeiten, Materialien oder Verpflegung bei Ausflügen können Kosten entstehen. Viele Gemeinden bieten Unterstützung an, wenn es finanziell schwierig ist. Sprechen Sie das Team einfach an.
Müssen die Jugendlichen regelmäßig in den Gottesdienst gehen?
Evangelisch-reformierten Christ:innen ist Gottesdienst feiern wichtig. Deshalb wünschen sich viele Gemeinden, dass die Jugendlichen während der Konfi-Zeit Gottesdienste besuchen, um Kirche und Glauben im Alltag zu erleben. Die Gemeinden regeln das selbst. Viele Gemeinden bieten Jugendlichen die Möglichkeit, in Gottesdiensten mitzuwirken oder in der Gruppe einen Gottesdienst mitzugestalten.
Gibt es bei der Konfirmation bestimmte Erwartungen, z. B. zur Kleidung oder zu einer Feier?
Die Konfirmation ist ein besonderer Tag. Für den Konfirmationsgottesdienst gibt es keine festgelegte Kleiderordnung. Ihr Kind soll sich in der Kleidung vor allem wohlfühlen. Sie sollte dem festlichen Anlass entsprechen, d.h. nicht völlig alltäglich sein. Nach dem Gottesdienst gestalten die Familien den Konfirmationstag nach eigenen Vorstellungen. Die Konfirmation soll für alle ein schöner und stimmiger Tag sein, ganz egal, ob im kleinen oder großen Kreis.
Wo und wie melde ich mein Kind an?
Suchen Sie mit Ihrem Kind das passende Angebot in Ihrer Ortsgemeinde. Die Karte ist dabei eine gute Hilfe. Dort finden Sie die Kontaktdaten zur Anmeldung. Die Anmeldung zur Konfi-Zeit erfolgt immer in der jeweiligen Kirchengemeinde.

