Videoandacht zum Monatsspruch Dezember 2025
Angelika Zeidler aus der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schüttorf hat eine Videoandacht zum Monatsspruch Dezember 2025 aufgenommen: "Gott spricht: Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Mal 3,20 (L)
Die Videoandachten zu den anderen Monatssprüchen gibt es hier bei YouTube.
Videoandacht zum Monatsspruch November 2025
Cornelia de Berg aus der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Simonswolde hat eine Videoandacht zum Monatsspruch November 2025 aufgenommen: "Gott spricht: Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken." Ez 34,16 (L)
Die Videoandachten zu den anderen Monatssprüchen gibt es hier bei YouTube.
Aus Frauensicht: "Glaubenssätze ... der liebe Gott sieht alles!"
Der Ausschuss für Frauenarbeit lädt herzlich ein zum 19. "Five o'Clock Tea" am Mittwoch,
dem 18. Februar 2026 um 17.00 Uhr.
Der Five o´Clock Tea ist eine wunderbare Gelegenheit, bei einer schönen Tasse Tee digital ins Gespräch zu kommen zu einem Thema aus Kirche, Politik oder Gesellschaft (eine Art Online-Café).
Aus Frauensicht: "Glaubenssätze... der liebe Gott sieht alles!"
Zu Gast ist Miriam Richter, Pastorin in Simonswolde und Bedekaspel sowie Urlauber*innenseelsorger*in am Großen Meer.
Wir alle haben Glaubenssätze. Das sind Sätze, Überzeugungen, Meinungen, die wir oft unhinterfragt tief verinnerlicht haben. Sie prägen unser Selbstbild, unseren Blick auf die Welt und unseren Umgang mit anderen. Meistens tragen wir diese Sätze schon seit unserer Kindheit mit uns herum; weil sie uns oft gesagt wurden oder weil sie ein Gefühl widerspiegeln, das wir früher oft hatten, oder weil sie aus wiederkehrenden Erfahrungen gewachsen sind. Manche dieser Glaubenssätze tun uns gut, sie machen uns stark für Herausforderungen und schenken uns ein gutes, liebevolles Weltbild. Und dann gibt es solche Glaubenssätze, die uns manchmal im Weg stehen. Sie streuen Selbstzweifel oder Misstrauen anderen gegenüber. Da uns diese Glaubenssätze oft schon sehr lange begleiten, sind sie uns meistens gar nicht bewusst.
Gemeinsam wollen wir uns einige Glaubenssätze und ihre Auswirkungen auf unser Denken und Handeln angucken und auch sehen, wie sich schwierige Glaubenssätze bearbeiten, vielleicht sogar auflösen lassen. Nach der Begrüßung gibt es eine kurze Einführung zu dem vorgesehenen Thema. Danach können sich alle am Gespräch beteiligen.
Wir bitten um eine zeitnahe Anmeldung bis spätestens zum 16.02.2065 per Mail an frauenarbeit@reformiert.de oder mit dem untenstehenden Online-Anmeldeformular.
Nach der Anmeldung wird der Link zu dem ZOOM-Treffen verschickt.
Von Kirchturm zu Kirchturm
Impressionen der Pilgertour von Möhlenwarf nach Holthusen
Von Kirchturm zu Kirchturm lautet das Motto der Pilgertour zu der die Frauenarbeitsgemeinschaft im Synodalverband Rheiderland seit 2023 viermal jährlich einlädt.
34 Frauen pilgerten unter der Leitung von Geziena Scholtalbers und Gretchen Ihmels-Albe am Samstag, 15. November 2025 von Möhlenwarf nach Holthusen. Unterwegs legte die Gruppe kurze Pausen ein verbunden mit interessanten Informationen zur Geschichte der Meentelanden, schweigend ging es durch den Stadtwald. In der Holthuser Kirche erklang die Orgel und begleitete die Andacht. Die Geschichte der Holthuser Kirche wurde spannend erzählt und beeindruckte die Teilnehmerinnen.
Mit einem leckeren Frühstück im Holthuser Gemeindezentrum, das von ehrenamtlich tätigen Frauen liebevoll vorbereitet worden war, endete diese letzte Tour in 2025.
Zu Beginn des neuen Jahres wird der neue Pilgertermin bekannt gemacht.
Frauenseminar auf Borkum 2025
Unter dem Thema „Alles hat seine Zeit“ machten sich in diesem Jahr rund 50 Frauen auf den Weg nach Borkum, um dort in zwei Gruppen jeweils drei Tage miteinander zu verbringen. Die Tage standen ganz im Zeichen von Weiterbildung, Begegnung und Ermutigung.
Ausgangspunkt der inhaltlichen Arbeit war der bekannte Bibeltext aus Prediger 3, 1–8:
„Alles hat seine Zeit. Für jedes Ereignis unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“
Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich mit den dort beschriebenen Gegensätzen – Geburt und Tod, Weinen und Lachen, Lieben und Hassen – und spürten den unterschiedlichen
Lebenszeiten und -phasen nach. Passend dazu erklang auch das Lied „Turn! Turn! Turn!“, das die Verse aus dem Predigerbuch musikalisch aufgreift.
Ein weiterer thematischer Schwerpunkt war die Auseinandersetzung mit der Frage, was es bedeutet, mutig zu sein. Inspiriert von der Biographie und dem Buch der amerikanischen
Bischöfin Mariann Edgar Budde, die durch ihre mutige Rede während der Amtseinführung von Donald Trump bekannt wurde, tauschten sich die Frauen darüber aus, wie Glauben und Haltung im eigenen Leben Ausdruck finden können.
Auch die Begriffe Chronos und Kairos – die „messbare“ und die „besondere“ Zeit – halfen dabei, über das eigene Zeitempfinden und den Umgang mit Lebensphasen nachzudenken.
Die genaue Betrachtung führte zu spannenden Vergleichen mit den Jahreszeiten, inspiriert durch das Buch von Heidrun Kuhlmann „Jahreszeiten im Leben einer Frau“. Wie der Wandel in der Natur stattfindet, so verändert sich auch unser Leben im Laufe der Zeit, was uns bewegt und sogar was wir tragen und wie wir uns zeigen. Ein Blick auf die Mode der verschiedenen Zeitepochen macht das auch deutlich. Jede Zeit hat ihren eigenen Ausdruck und ihre eigene Schönheit.
Ein besonderes Erlebnis war das Online-Konzert am Abend, in dem sich viele der Themen in Musik und Texten widerspiegelten. Neben den inhaltlichen Impulsen war es vor allem das vertrauensvolle Miteinander, das die Teilnehmerinnen bewegte. In offenen Gesprächen und gemeinsamer Zeit entstand ein Gefühl der Stärkung und Verbundenheit, das über die Tage auf Borkum hinauswirkt.
Den Abschluss bildete ein Abend voller Erinnerungen: Rückblicke auf frühere Frauenseminare sorgten für viele schöne Momente, Lachen und Dankbarkeit – und ließen die Vorfreude auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr wachsen.
Mit herzlichem Dank wurden Angelika Zeidler und Berendine Hüsemann verabschiedet, die sich nach vielen Jahren engagierter Vorbereitung und Leitung des Frauenseminars nun aus Altersgründen aus der Organisation zurückziehen. Besonders bedankten sich die Teilnehmerinnen auch bei der Pastorin für Frauenarbeit, Gretchen Ihmels-Albe, die das
Seminar mit ihren Impulsen, ihrer herzlichen Art und ihrer geistlichen Begleitung bereicherte und wesentlich zum Gelingen beitrug.
Haltung zeigen- Grenzen setzen
Ein geHALTvolles Frauenwochenende
Rund 20 Frauen aus Oldenburg, Bremen und der reformierten Kirche in Nordwest Deutschland trafen sich vom 23. bis 25. Mai 2025 in der HÖB (Historisch Ökologische Bildungsstätte) in Papenburg. Allein schon das Haus und die wunderbare Umgebung im Grünen und Blühenden trugen von Anfang an zum Wohlfühlen bei...
Thema war „Haltung zeigen“ - schon immer wichtig- und im Moment wohl aktueller denn je!
Gleich in der ersten Runde fiel uns so viel dazu ein, dass die vorgesehenen Kärtchen zum Aufschreiben kaum reichten … Ganz „hautnah“ näherten wir uns dem Thema auch mit dem Spiel in verschiedenen Körperhaltungen. Und stellten fest: Nicht nur die innere Einstellung bzw. Stimmung bestimmt die äußere Haltung, sondern auch die äußere Haltung kann die innere beeinflussen. Also vielleicht sind „Kopf hoch!“ und „Aufrecht stehen und gehen !“ doch mehr als rhetorische Floskeln?
Spannend und an vielen Stellen berührend dann abends der Film „Die Unbeugsamen 2 - Guten Morgen, ihr Schönen “: mutige Frauen, die auf unterschiedlichste Weise in der DDR Haltung zeigten. Für uns ganz bereichernd, dass eine Teilnehmerin dazu aus eigenem Erleben ergänzend erzählen konnte. Danke dafür!
Um Zivilcourage und Menschen, an denen wir sie erlebten oder noch erleben, ging es am nächsten Tag - Dorothee Sölle war uns da ein beeindruckendes Beispiel. Ganz praktisch haben wir das dann auch eingeübt in Rollenspielen zum Umgang mit rechten Stammtischparolen, nachdem wir uns zunächst hilfreiche Tipps und Regeln für solche Gespräche erarbeitet hatten. Die gute Erfahrung: Das bringt etwas! Und ermutigend: Ich muss nicht gleich alleine jemanden „bekehren“ oder „ verändern“. Stattdessen kann ich klein anfangen, zum Beispiel mit der Überlegung : „Wie sage ich einfach ,nur' klar meine Meinung dazu, ohne die Situation eskalieren zu lassen oder sämtliche Türen beim Gegenüber zu schließen.
Ganz wichtig: Niemand muss alleine handeln , Verbündete suchen macht alles leichter.
Und im Austausch miteinander auch immer wieder ermutigende Berichte, wie fantasievoll manchmal eine Aktion sein kann wenn beispielsweise „Omas gegen rechts“ singend einen AfD Wahlkampfstand „umzingeln“ …
Überhaupt: Das voneinander Hören und Sehen wie beim "Bunten Abend" und immer wieder zwischendurch war auch bei dieser Tagung das „zweite Programm“, das alles zusätzlich erfüllte und bereicherte.
Auch der Sonntagmorgen war noch einmal sehr inHALTsreich: ein Bibliolog mit der Mutmachgeschichte von Schifra und Pua, die sich aufrecht und mutig gegen den Befehl des Pharaos stellten, neugeborene Jungen der Israeliten zu töten.
Ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst wurde trotz kurzer Vorbereitungszeit eine "runde Sache" und zeigte auch noch mal Haltung.
Ich glaube, ich spreche für die ganze Gruppe, wenn ich schreibe: Es war ein rundherum gelungenes und ermutigendes Wochenende. Dafür noch einmal herzlichen Dank an unser Team mit Ulrike, Gretchen und Andrea - und eigentlich allen in unserer Runde, die durch ihr Dabeisein, Mitmachen und Teilen dazu beigetragen haben.
Text: Maria Spieß
Bild: Andrea Schrimm-Heins, Ulrike Kothe

