Menschenwürde-Nächstenliebe-Zusammenhalt
Die Initiative in der Gemeinde I
Die Kirchengemeinden werden von der Gesamtsynode gebeten, das Thesenpapier "Menschenwürde - Nächstenliebe - Zusammenhalt" vor Ort zu behandeln, zu diskutieren und zu überlegen, was die Thesen für sie bedeuten.
Schritt 1: Gemeindeveranstaltung
Die Gemeindeleitungen werden gebeten, die Thesen öffentlich in der Gemeinde oder sogar darüber hinaus bekannt zu machen und zu diskutieren.
Hier folgen fünf Vorschläge für Veranstaltungen (alle entstanden mit Unterstützung von KI).
Sie bieten Anregungen für Gemeindeveranstaltungen, bei denen Sie in der Kirchengemeinde das Thesenpapier vorstellen und diskutieren.
Im Ablauf der Kampagne passen diese Veranstaltungen in den Zeitraum von Juni bis August 2026, also noch vor der Kommunalwahl in Niedersachsen am 13. September 2026.
Ziele: Selbstvergewisserung – Standortbestimmung:
1) Abendforum mit Kurzimpuls und Podium
„Würde, Minderheitenschutz, Demokratie – was heißt das für unsere Gemeinde?“
Ablauf:
18.00 Uhr Begrüßung durch die Gemeindeleitung.
18.10 Uhr Kurzimpuls von Pastorin/Pastor zum Papier, 10 Minuten.
18.25 Uhr Tischgespräche in Kleingruppen: „Was spricht mich an, was irritiert mich?“
18.50 Uhr Sammeln von Rückmeldungen im Plenum.
19.10 Uhr Podium mit einer Person aus der Gemeinde, einer jungen Erwachsenen-Vertretung und einer fachkundigen Stimme aus Kirche oder Diakonie.
19.40 Uhr Offene Fragerunde.
20.00 Uhr Abschluss
anschließend: Wer möchte, nimmt ein kurzes Statement auf, zum Beispiel zu Würde, Respekt oder demokratischer Verantwortung.
2) Themenabend mit Gesprächsinseln
„Ein Abend in drei Räumen: Bibel, Kirche, Gesellschaft“
Ablauf:
15.30 Uhr oder 19.00 Uhr Start mit drei parallel laufenden Gesprächsinseln.
Insel 1: „Bibel und reformierte Identität“ – kurze Einführung und Austausch.
Insel 2: „Was schützt Minderheiten?“ – konkrete Alltagsbeispiele.
Insel 3: „Wie sprechen wir in der Gemeinde über Politik, ohne zu spalten?“
Nach je 15 Minuten Wechsel.
Zum Schluss 20 Minuten gemeinsamer Kreis mit den wichtigsten Gedanken.
Danach Aufnahmestation für Social-Media-Spots: Wer möchte, spricht einen Satz.
3) Workshop für Haupt- und Ehrenamtliche
„Haltung zeigen, aber wie? Workshop für Gemeinden vor der Wahl“
Ablauf:
17.00 Uhr Einstieg mit der Frage: „Was wollen wir als Gemeinde sichtbar machen?“
17.15 Uhr Arbeit in Kleingruppen an drei Leitfragen: Welche Botschaft? Welche Sprache? Welche Grenzen?
17.45 Uhr Auswertung und Sammlung von Formulierungen.
18.05 Uhr Praxisblock: Wie entstehen gute 10-Sekunden-Statements für Instagram, Facebook oder TikTok?
18.30 Uhr Probeaufnahmen in kleinen Teams.
19.00 Uhr Gemeinsame Reflexion: Was wirkt glaubwürdig? Was klingt zu verkopft?
19.15 Uhr Abschluss mit einem klaren Set an Textbausteinen für die Gemeinde.
4) Offener Nachmittag mit Gespräch, Kaffee und Kreativstation
„Kaffee, Klärung, Kamera – ein offener Nachmittag zur Frage nach Würde und Demokratie“
Ablauf:
15.00 Uhr Ankommen bei Kaffee und Kuchen.
15.20 Uhr Kurzlesung ausgewählter Sätze aus dem Papier.
15.35 Uhr Gesprächsrunden an Stehtischen: „Was bedeutet Gleichwertigkeit heute?“
16.00 Uhr Kreativstation: Plakate, Stifte, Moderationskarten mit Schlagworten für Social-Media-Spots.
16.30 Uhr Wer möchte, spricht ein kurzes Statement ein oder wird gefilmt.
17.00 Uhr Abschlussrunde mit der Frage: „Was nehmen wir in unseren Alltag mit?“
5) Gemeindeabend mit Film, Diskussion und Statement-Produktion
„Sehen. Reden. Sagen. – Gemeindeabend gegen Menschenfeindlichkeit“
Ablauf:
18.00 Uhr Begrüßung und kurzer Einstieg.
18.10 Uhr Ein kleiner Film- oder Bildimpuls über Ausgrenzung, Respekt und Zusammenhalt.
18.25 Uhr Gespräch über die Thesen des Papiers: Menschenwürde, Minderheiten, demokratische Kultur.
18.55 Uhr Gruppenarbeit: Jede Gruppe formuliert einen eigenen Satz für einen Social-Media-Spot.
19.20 Uhr Aufnahme der Statements an einer festen Ecke mit gutem Licht und ruhigem Hintergrund.
19.45 Uhr Gemeinsamer Abschluss mit einem kurzen Segen oder musikalischen Ausklang.
(alle Veranstaltungsvorschläge entstanden mit KI-Unterstützung)
Moderation und Begleitung von Workshops
Jugendbildungsreferent*in Kim Harberts bietet Kirchengemeinden an, Demokratie-Workshops zum Thesenpapaier "Menschenwürde - Nächstenliebe - Zusammenhalt. Für alle!" zu begleiten und zu moderieren. Interessierte wenden sich bitte direkt an Kim Harberts:
Kontakt:
Telefon: 0157 - 55 162 776
kim.harberts@reformiert.de

