Vor den Wahlen: Christliche Kirchen betonen „Wir stehen zusammen“

ACK-Delegiertenversammlung in Hannover (Foto: ACK-Niedersachsen)

Die Arbeitsgemeinschaften christlicher Kirchen Sachsen-Anhalts und Niedersachsens haben ihre gemeinsame Haltung gegenüber kirchenpolitischen Positionen der AfD betont. Bei ihrer Delegiertenversammlung in Hannover am 16. und 17. April in Hannover bekräftigten die knapp 40 Delegierten laut einer Pressemitteilung:

„Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren! Als Christinnen und Christen in einer pluralen Gesellschaft haben wir den Auftrag zu einen. Zum Wesen der Ökumene gehört es, Zusammengehörigkeit herzustellen und das solidarische Miteinander zu stärken.“

Die beiden Landesverbände trafen sich mit Blick auf die im Herbst anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Kommunalwahlen in Niedersachsen unter dem Motto „Kirche und Staat – Christsein und Demokratie“. Als Gastreferentin war die niedersächsische Landtagspräsidentin Hanna Naber (SPD) anwesend.

Bereits Anfang des Jahres hatten Vertreterinnen und Vertreter sämtlicher Mitgliedskirchen der ACK Deutschland die formulierten Angriffe auf einzelne Kirchen durch den Entwurf des Wahlprogramms der AfD Sachsen-Anhalt kritisiert. Sie wiesen den Versuch, die unterschiedlichen Kirchentraditionen gegeneinander auszuspielen, vehement zurück.

Aus der Evangelisch-reformierten Kirche sind Verena Hoff-Nordbeck, Pastorin in Nordhorn, und Günter Baum, ehemaliger Pastor in Osnabrück, Delegierte in der ACK Niedersachsen.

24. April 2026
Ulf Preuß, Pressesprehcer

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