Über 70 Millionen Spenden für Brot für die Welt

Foto: Kathrin Harms/Brot für die Welt

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr bundesweit deutlich mehr Spenden und Kollekten von Privatpersonen und Gemeinden erhalten. Aus der Evangelisch-reformierten Kirche und ihren Kirchengemeinden waren es 777.400 Euro, das sind etwa 4000 Euro weniger als im Vorjahr. Insgesamt spendeten die Menschen 4,6 Millionen Euro mehr als im Jahr 2023. „Danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer für ihre Spende an Brot für die Welt. Insbesondere in diesen für viele Menschen finanziell schweren Zeiten ist jeder Beitrag ein starkes Zeichen der Solidarität“, sagt Marius Blümel, Brot-für-die-Welt-Referent. Nach wie vor liegt das Spendenaufkommen pro Kirchenmitglied in der Reformierten Kirche an der Spitze der evangelischen Landeskirchen.

Weniger Einnahmen bei „Bündnis Entwicklung hilft“
Weil die Entwicklungsorganisation weniger Mittel aus dem „Bündnis Entwicklung hilft“ erhalten hat, ist das Spendenergebnis insgesamt leicht zurück gegangen. Das liegt insbesondere am rückläufigen Spendenaufkommen im Zuge der Ukraine-Unterstützung. Bundesweit gingen bei Brot für die Welt im vergangenen Jahr 73,8 Millionen Euro Spenden und Kollekten ein (2023: 75,9 Mio. Euro).

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt im vergangenen Jahr Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Gelder des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen für seine Arbeit 332,3 Millionen Euro zur Verfügung—rund 0,2 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Das ist unter anderem auf mehr Einnahmen aus Nachlässen zurückzuführen.

DZI stuft Brot für die Welt in beste Kategorie ein
Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr weltweit 2.919 Projekte gefördert. Regionale Schwerpunkte waren Afrika und Asien. Von den 332,3 Millionen Euro wurden 318,7 Millionen Euro verausgabt. Insgesamt hat Brot für die Welt rund 91 Prozent der verwendeten Mittel, 289 Millionen Euro, für Entwicklungsprojekte ausgegeben. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden rund 9 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig. Das ist die beste zu vergebende Kategorie.

Hilfswerk seit 1959
Brot für die Welt setzt sich als Werk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie seit 1959 für globale Gerechtigkeit, Ernährungssicherheit, Klimagerechtigkeit und Menschenrechte ein. Gemeinsam mit 1.500 Partnerorganisationen ermöglicht Brot für die Welt in fast 90 Ländern, dass benachteiligte Menschen ihre Lebenssituation aus eigener Kraft nachhaltig verbessern.

31. Juli 2025
Ulf Preuß, Pressesprecher

Weitere Informationen von Brot für die Welt aus der Bilanzpressekonferenz


Bild oben: Kleinbäuerin Claudine Hashazinyange (26) erntet Kräuter für das Mittagessen. Sie ist eine Teilnehmerin des Programmes von Ripple Effekt in Burundi. Die Brot für die Welt-Partnerorganisation fördert dort nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung, Ernährungssicherung, Armutsbekämpfung und Gleichstellung der Geschlechter.

Spenden an Brot für die Welt:
Diakonische Werk der Evangelisch-reformierten Kirche:
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Stichwort: Brot für die Welt

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