Rettungswagen für die Ukraine
Mit dem Kauf eines ausgedienten Krankenwagens will die reformierte Gemeinde Nürnberg den Transport von Menschen aus mit Raketen angegriffenen Wohngebieten unterstützen. Von den notwendigen 10.000 Euro sind bislang 6.000 zusammengekommen.
Mit dem inzwischen erworbenen Rettungswagen sei der Rettungssanitäter Ruben Mawick zusammen mit einem norwegischen Notarzt in den Donbass im Osten der Ukraine gefahren. Ziel sei es dort, ältere Menschen aus angegriffenen Häusern und Kellern zu befreien und in Sicherheit zu bringen, so Pastor Georg Rieger. Mawick war bereits zweimal zu Rettungseinsätzen im Kriegsgebiet.
„Wir brauchen einen weiteren Krankenwagen, um adäquat helfen zu können. Zu oft müssen Patienten mit schwersten Bein- und Gesäß-Verletzungen auf dem Transport sitzen. Für diese Patienten ist die zweistündige Fahrt nach Dnipro ein Höllentrip“, berichtet Mawick. Den Kontakt zu ihm hat die Nürnberger Presbyterin Ulrike Goeken-Haidl hergestellt,. Sie verfügt über gute Verbindungen in die Ukraine.
13. Februar 2025
Ulf Preuß, Pressesprecher
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