Leeraner schicken Weihnachtsfreude und Hoffnung nach Mykolajiw

Foto: privat

Mit persönlichen Grüßen und Spenden in Höhe von 2.265 Euro haben über 200 Bürgerinnen und Bürger aus Leer Kindern in der ukrainischen Stadt Mykolajiw ein Stück Weihnachtsfreude geschenkt. Die Initiative „Leer hilft Mykolajiw“ stockte den Betrag auf, sodass nun 250 Kinder Geschenke im Gesamtwert von rund 4.500 Euro erhalten. Die Pakete wurden kürzlich von Bremen aus auf den Weg gebracht und erreichen über Odessa die Schulen in der 385.000-Einwohner-Stadt im Süden der Ukraine.

Die Spendeninitiative „Leer hilft Mykolajiw“ entstand aus dem Kreis der Leeraner Mahnwache, die seit dem Beginn des Krieges vor fast vier Jahren jeden Montag in der Leeraner Innenstadt zu Solidarität mit der Ukraine aufruft. Mitinitiator ist der ehemalige Kirchenpräsident Martin Heimbucher: „Die Hilfssendungen mit den persönlichen Grüßen an Kinder und Jugendliche bedeuten den Menschen in der Ukraine sehr viel.“

Seit ihrer Gründung hat die Initiative innerhalb von zwölf Monaten über 46.000 Euro gesammelt. Damit wurden unter anderem drei Notstromaggregate finanziert, die Schulen und Kindergärten in Mykolajiw vor Stromausfällen schützen. „Angesichts der aktuellen russischen Luftangriffe, bei denen die Stadt oft nur zwei bis vier Stunden Strom am Tag hat, sind diese Aggregate lebenswichtig“, betont Heimbucher.

18. Deze,ber 2025
Ulf Preuß, Pressesprecher


Spenden für künftige Hilfslieferungen können auf das Konto der Ev.-ref. Kirchengemeinde Loga überwiesen werden:
Sparkasse LeerWittmund, IBAN: DE38 2855 0000 0008 9617 99 , Stichwort: „Leer hilft Mykolajiw“

Bild oben: Sie haben "Leer hilft Mykolajiw" initiiert: von links: Martin Heimbucher, Marieke Kimmich, Bruno Schachner und Beate Stammwitz.

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