Hilfe für Menschen im Libanon

Zerstörungen in Natabieh im Süden des Libanon (Archivfotom 2024: NESSL)

Die Evangelisch-reformierte Kirche unterstützt die soziale und Friedensarbeit der Evangelischen Kirche in Syrien und im Libanon mit 48.000 Euro. „Die Folgen des Krieges, den Israel gegen die Hisbollah führt, sind für die Menschen im Libanon verheerend“, so Ökumenepastor Thomas Fender. „Ich bete mit den Menschen dort, dass der zurzeit gültige Waffenstillstand hält und den Weg zu einem Frieden zwischen Israel und dem Libanon öffnet.“

Zur Evangelischen Kirche in Syrien und im Libanon (NESSL: National Evangelical Synod of Syria and Lebanon) gehören rund 15.000 Christinnen und Christen in 43 Kirchengemeinden im Libanon und in Syrien. In der aktuellen Krise im Land seien lokale Kirchen oft die ersten Anlaufstellen für Familien, die Sicherheit, Zuspruch und praktische Hilfe suchen, so Joseph Kassab, Generalsekretär der NESSL mit Sitz in Beirut. Dabei kämen die Hilfsleistungen der NESSL Menschen unabhängig von religiöser, ethnischer, geschlechtlicher oder politischer Zugehörigkeit zugute.

„Es ist unglaublich, was diese kleine Kirche angesichts der humanitären Katastrophe im Libanon leistet“, betont Thomas Fender. „Es ist unsere Pflicht als Geschwister, sie nicht nur mit unseren Gebeten zu begleiten, sondern sie auch nach Kräften finanziell zu unterstützen.“

Die Evangelisch-reformierte Kirche unterhält seit etwas mehr als zehn Jahren eine Partnerschaft mit der NESSL. Die 48.000 Euro setzen sich aus Spendensammlungen des letzten Jahres in Kirchengemeinden sowie aus 20.000 Euro Soforthilfe aus Mitteln der Landeskirche zusammen.

20. April 2026
Ulf Preuß, Pressesprecher


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