Arp-Schnitger-Jahr 2019

Foto: Jens Schulze

2019 ist ein Arp-Schitger-Jahr. Im 300. Todesjahr des barocken Orgelbaumeister (1648-1719) feiert die Nordseeküste von Groningen bis Hamburg den gebürtigen Norddeutschen. Schon zu Lebzeiten war er eine Legende. An vielen Orten und mit vielen Konzerten wird an ihn erinnert.


Das Foto zeigt die einzige Arp-Schnitger Orgelim Bereich der Evangelisch-reformierten Kirche, sie steht in der Georgskirche in Weener (Ostfriesland).


Festakt am 2. Juni in Weener

Der zentrale niedersächsische Festakt ist am 2. Juni in der evangelisch-reformierten Georgskirche im ostfriesischen Weener: Hier wird auch ein neues Musiktheaterstück der Arbeitsgemeinschaft Ostfriesischer Volkstheater über das Leben Arp Schnitgers uraufgeführt:

„Gliek und doch heel anners“.

Autor: Erhard Brüchert – Regier: René Schack

Ort: Georgskirche Weener, Kirchplatz 2, 26826 Weener
Zeit: Sonntag, 2. Juni 2019 – 17.00 Uhr

Weitere Termine:
Sonntag, 16. Juni 2019 – 16.00 Uhr - Neue Kirche Emden
Sonntag, 23. Juni 2019 – 16.00 Uhr – Dorpskerk Midwolda (NL)
Sonntag, 30. Juni 2019 – 16.00 Uhr – Große Kirche Leer
Samstag, 6. Juli 2019 – 16.00 Uhr – Ludgerikirche Norden
Sonntag, 7. Juli 2019 – 16.00 Uhr – Ludgerikirche Norden

Kartenvorbestellungen: 04924 - 2905


Weitere Orte und Veranstaltungen

Hamburg
  • Freitag, 14. Juni 2019 - 19:30 Uhr - Musik aus dem Umfeld Arp Schnitgers
    Evangelisch-reformierte Kirche Hamburg, Palmaille - Internet

  • Freitag, 20. Dezember 2019 - 19:30 Uhr - Weihnachtliche Orgelmusik aus dem Umfeld Arp Schnitgers
    Evangelisch-reformierte Kirche Hamburg, Palmaille - Internet

Arp Schnitger - Der erste europäische Orgelbauer

Schnitger wurde 1648 in Schmalenfleth in der Wesermarsch geboren. 1719 starb er in der Nähe von Hamburg. Mit 30 Jahren übernahm er die Werkstatt seines Lehrmeisters in Stade. Wenige Jahre später verlegte er seinen Wirkungskreis nach Hamburg, um dort in der St.-Jacobi-Kirche sein größtes Werk mit fast 4.000 Pfeifen zu bauen.

Von Hamburg aus exportierte Schnitger seine Instrumente: in den norddeutschen Raum und in die Niederlande, später auch nach Russland, England, Spanien und Portugal. Eine Schnitger-Orgel gelangte sogar in die brasilianische Stadt Mariana. Heute existieren nach Angaben von Experten noch etwa 30 Instrumente von Schnitger, die meisten im norddeutschen Raum. Musiker sind noch immer fasziniert vom Klang der Instrumente. Sie loben das harmonische Verhältnis von Grund- und Obertönen sowie die unterschiedlichsten Charaktere der Flöten, die zu einer erstaunlichen Klangfülle verschmelzen.

Nach seinem Tod machten sich viele Schnitger-Schüler selbstständig und pflegten im Stile ihres Meisters die Orgeln. Mittlerweile sind sie zu einem herausragenden Bestandteil der globalen Orgelkultur geworden.


www.orgeltourismus.de und www.nomine.net

https://www.orgelstadt-hamburg.de/arp-schnitger/

https://www.evangelische-konfoederation.de/nachrichten/nachrichten2019/arp_schnitger_jubilaeum_2019_konzerte