Reformationsjubiläum in den Regionen

Rückblicke und Ausblicke

Emsland
Ausstellung: Die Reformation im Emsland und der Grafschaft Bentheim


In 17 Stationen schildert diese Ausstellung die Entwicklung vom Thesenanschlag Luthers bis zur heutigen Situation der Kirchen im Emsland und der Grafschaft Bentheim.

Den Ausgangspunkt bilden die verschiedenen Territorien, denn in der Grafschaft Bentheim, im münsterischen Emsland und in der Grafschaft Lingen verlief die Reformation aufgrund der komplizierten staatlichen Aufteilung der Region ganz unterschiedlich. Gemäß dem Grundsatz „cuius regio ejus religio“ (wer das Land regiert bestimmt die Religion) wechselte mit der Landesherrschaft häufig die auch Konfession – etwa von der lutherischen Richtung zum Calvinismus oder vom Calvinismus zum katholischen Glauben (Gegenreformation). Und nicht immer folgten die Untertaten in Glaubenssachen ihrem Landesherrn.

Anhand der unterschiedlichen Glaubensgrundsätze und aussagekräftiger Beispiele macht die Ausstellung deutlich, wie sich die Reformation auf die Region, auf die Kirchen und Gemeinden, aber auch auf jeden Einzelnen auswirkte.
Dargestellt wird der Weg von der Reformationszeit bis zur heutigen konfessionellen Vielfalt der Region mit ihren vielen ökumenischen Ansätzen.

Eine Ausstellung des Emslandmuseums Lingen. Die Eröffnung ist am 4. November 2016 im Kloster Frenswegen.

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Ostfriesland

Zu einem Zentralgottesdienst zum Reformationstag hatten die benachbarte Kirchengemeinden Canhusen, Groß-Midlum, Hinte, Loppersum, Suurhusen-Marienwehr und Westerhusen nach Loppersum eingeladen.

Im Gottesdienst wurden mit Jan Hus, Thomas Müntzer, Huldrych Zwingli und Johannes Calvin vier bedeutende Reformatoren dieser Epoche vorgestellt. Musikalisch wurde der Gottesdienst begleitet vom Chor „Hintermezzo“ unter Leitung von Petra Burmester.

Foto: Pastorin Marita Sporré (Loppersum), Pastor coll. Sebastian Schrap (Hinte), Pastorin Steffi Sander (Hinte), Pastor Frank Wessels (Suurhusen-Marienwehr), Pastor Sebastian Schneider (Hinte), Pastor Jürgen Sporré (Loppersum).


Die Kirchen im Rheiderland haben den Reformationstag am 31. Oktober gemeinsam an verschiedenen Stationen gefeiert. Den Auftakt bildete ein Festgottesdienst in Weener in der Ev.-lutherischen Kirche. Ab 11 Ihr lud ein mittelalterliches Markttreiben rund um die Ev.-reformierte Kirche Bunde ein: Überschrift:„Reformation erleben“. Am Nachmittag wurde das Szenische Spiel „Luther kommt“ gezeigt.

Musikalisch klang der Tag in der Ev.-reformierte Kirche zu Hatzum mit einem offenes Singen von Reformationsliedern aus. Um 10.00 Uhr, um 11.00 Uhr, um 14.30 Uhr und um 19.00 Uhr läuteten die Kirchenglocken zur Feier des Reformationsfestes.


Die Kirchengemeinden Larrelt und Twixlum haben am 24. September gemeinsam ein Reformationsfest gefeiert. Über meherere Monate wurde es in beiden Gemeinden vorbereitet. Den Auftakt bildete ein abwechslungsreicher Gottesdienst mit Luther und Familie, gespielt von Werner, Gitta und Inse Nörtker, zum Thema Freiheit.

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Region Osnabrück

Die Evangelisch-reformierte Gemeinde Osnbrück beteiligt sich am Projekt „500 Jahre Reformation - Region Osnabrück“.

Informationen zum Projekt und zu Veranstaltungen: http://www.2017osnabrueck.de/