Vereinbarung mit dem OGV

Vertrag regelt Rahmen über die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden mit landeskirchlichen Gemeinschaften

Die Evangelisch-reformierte Kirche und der Evangelische Ostfriesische Gemeinschaftsverband (OGV) haben gestern, am 7. Februar 2017, eine Vereinbarung über ihre Zusammenarbeit abgeschlossen. Die Vereinbarung regelt unter anderem, dass den Predigerinnen und Predigern des OGV in den Kirchen der evangelisch-reformierten Kirchengemeinden Gottesdienste leiten können. Die endgültigen Entscheidungen darüber würden aber nach reformiertem Verständnis in den Kirchenräten vor Ort getroffen. Taufen und Abendmahlsfeiern sollen nach den Regelungen der jeweiligen Kirchengemeinde durchgeführt werden.

Zum Ostfriesischen Evangelischen Gemeinschaftsverband gehören etwa 700 Mitglieder, die aus den evangelisch-reformierten und evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Ostfriesland kommen. In 20 Orten sind missionarische Kreise aktiv, der Verband beschäftigt sechs hauptamtliche Prediger. „Von Jesus überzeugt - den Menschen zugewandt“ lautet eine Formel, mit der sich der OGV auf seiner Internetseite vorstellt.

In der Präambel der jetzt geschlossenen Vereinbarung heißt es, dass sich die Evangelisch-reformierte Kirche und der Evangelischen Ostfriesische Gemeinschaftsverband „im Dienst für Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt ist“ verbunden fühlen. Der OGV trage durch sein Wirken „zum Aufbau der Gemeinde Jesu Christi“ bei.

Der OGV ist dem Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband mit Sitz in Kassel angeschlossen. Dessen Präses (Vorsitzende), Michael Diener, gehört dem Rat der EKD an. Ähnliche Vereinbarungen wie die jetzt in Leer abgeschlossene gibt es zwischen den meisten evangelischen Landeskirchen und den jeweiligen regionalen Gemeinschaften des Gnadauer Verbands.

7. Februar 2017
Ulf Preuß, Pressesprecher

Bild oben: Die Vereinbarung haben am 7. Februar in Leer unterzeichnet: Tobias Fiedelak (Vorsitzender des OGV), Heiko Bronsema (stv. Vorsitzender), Jakobus Baumann (stv. Präses der Gesamtsynode der Evangelisch-reformierten Kirche und Mitglied des Moderamens) und Kirchenpräsident Martin Heimbucher (von links nach rechts).

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