Synode beschließt 44-Millionen-Euro-Etat

Finanzplanung und Impulsprozess gehören zusammen

Die Evangelisch-reformierte Kirche sieht sich finanziell für die Zukunft gut aufgestellt. Dies sagte der für Finanzen zuständige Vizepräsident Helge Johr vor der in Emden tagenden Gesamtsynode. Am Freitag beschlossen die 62 Synodenmitglieder einen 44,15-Millionen-Haushalt für das Jahr 2018. Er liegt um rund 400.000 Euro über dem des laufenden Jahres. Aus diesem Haushalt fließen rund 16 % in Rücklagen und in die Gemeindestiftung, kündigte Johr an und dienten damit der Zukunftssicherung.

Johr rechnet damit, dass die Reformierte Kirche in zehn Jahres das Ziel erreicht haben müsse, ihre Ausgaben den dann voraussichtlich sinkenden Einnahmen anzupassen. Bis dahin gehe die mittelfristige Finanzplanung noch von stabilen Kirchensteuereinnahmen aus. Über die angestrebte Reduzierung von Pfarrstellen mahnte Johr weitere Anstrengungen an. Vor diesem Hintergrund, so Johr, werde der Zusammenhang zwischen der Finanzplanung und dem vor zwei Jahren begonnenen Impulsprozess über die Zukunft der Kirche deutlich.

Außerem entschied die Gesamtsynode über die Gemeindestiftung. Aus den Erträgen dieser Stiftung, die aus Haushaltsüberschüssen gespeist wird, erhalten die Kirchengemeinden im kommenden Jahr einen Zuaschuss von 170.000 Euro.

24. November 2017
Ulf Preuß, Pressesprecher

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