Reformation in den Regionen

Reformierte in der Grafschaft Bentheim - Teil 3 der Serie aus "EinAusblick zum Reformationsjubiläum"

Die Geschichte der Reformation ist regional unterschiedlich und vielfältig. Sie ist auch eine Geschichte von Dörfern und Städten, von Reformatoren und Bürgermeistern, von Bischöfen und einfachen Christen, von weltlicher und geistlicher Macht und Ohnmacht.


Reformierte in der Grafschaft Bentheim

Im Jahr 1544 wurde die Grafschaft Bentheim zunächst evangelisch-lutherisch. Der Bentheimer Graf Arnold hatte die Priester der Grafschaft Bentheim zu einem Konvent auf das Schloss eingeladen. Dort bekannte er ihnen seinen evangelischen Glauben und forderte dazu auf, künftig den Gottesdienst evangelisch zu feiern. Als Grundlage galt das Augsburger Bekenntnis (Confessio Augustana). Als der Graf stirbt, übernimmt nach einigen Umwegen sein Sohn Arnold II. 1577 die Regentschaft. Der hatte 1573 die evangelisch-reformierte Magdalena von Neuenahr geheiratet und wird 1575 offiziell reformiert. Im Herbst 1587 lädt er reformierte Prediger aus der Grafschaft und einige andere nach Tecklenburg ein, um eine neue reformierte Kirchenordnung zu beraten und den Heidelberger Katechismus einzuführen. Beides wird 1588 offiziell in Tecklenburg beschlossen, gilt aber auch für die Grafschaft Bentheim.

aus: EinAusblick zum Reformationsjubiläum 2017 - Eine Publikation der Evangelisch-reformierten Kirche zum Jahr 2017


Dritter Teil der kleinen Serie, in der wir in unregelmäßigen Abständen Artikel aus der Broschüre hier veröffentlichen.

Sie können die gesamte Broschüre hier nachlesen.    Mehr zum Reformationsjubiläum

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