Kitas kompetent leiten

Fortbildung für Leiterinnen von Kindergärten

17 Leiterinnen aus den evangelisch-reformierten Kindertagestätten haben an der jüngsten Fortbildung auf der Nordseeinsel Borkum teilgenommen. Ein Themenschwerpunkt war das Zusammenleben der unterschiedlichen Generationen. Die Pädagogin Rita Watermann informierte, über die Auswirkungen des Zusammentreffens unterschiedlicher Generationen im Umfeld eines Kindergartens.

Die besondere Herausforderung, die sich stelle, seien die vier Generationstypen, die derzeit in einer  Kindertagesstätte arbeiten: Die Wirtschaftswundergeneration (1945-55), die der Babyboomer (1956-65) und die sogenannten Generationen X (1966-85) und Y (1985-2000). Watermann vertrat die These, dass die Unterschiedlichkeit der Generationen nicht als Manko sondern als Bereicherung wahrgenommen werden könne. Es steigere die Vielfalt und Qualität, wenn die Leiterin der Einrichtung kompetent die verschiedenen Merkmale in der Personalgestaltung berücksichtige.

Die Leiterinnen bekamen von Watermann eine Einführung in die Technik des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP), einer Kommunikationsmethode aus der Psychotherapie. Durch beständigen Praxisbezug erhileten die Kindergartenleiterinnen vielfältige Anregungen für den Arbeitsalltag, resümiert Doris Sparringa, Fachberaterin für Kindertagesstätten beim Diakonischen Werk, die die Fortbildung organisiert hatte. Einen Abend informierte sich Kirchenpräsident Martin Heimbucher über die Arbeitssituation in den Kindertagestätten.

5. April 2017
Ulf Preuß, Pressesprecher


Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

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